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Presseberichte

Projekt Briefeule schafft Brücken zwischen Schülerinnen und Schüler durch Brieffreundschaften

Wahnsinnig schöne Erlebnisse mit dem Briefeschreiben

Stadtlohn/ Gemen: Das Projekt Briefeule ist ein inklusives Projekt, durchgeführt von sechs angehenden Heilerziehungspflegerinnen des Berufskollegs Lise Meitner in Stadtlohn.

Insgesamt haben sich 41 Schülerinnen und Schüler der Cordula-Grundschule Gemen und der Förderschule Neumühlenschule Borken zu einem Austauschprojekt namens „Briefeule“ in einer gewinnbringenden Kooperation zusammengefunden. Mithilfe von Steckbriefen konnten wir die Briefpaare interessenorientiert zuordnen und Behinderungen spielten keine Rolle. Zusammen mit unserer Hauptfigur Emil, eine beflügelte Handpuppe, die als Briefeule fungiert, unterstützen und motivierten wir die Schülerinnen und Schüler in mehreren Projekttagen beim Verfassen ihrer handgeschriebenen Briefe.

Durch den bewussten Einsatz von handschriftlichen Briefen wurde die alte Tradition des Briefwechsels wiederbelebt. Das Projekt „Briefeule“ macht deutlich, dass die Magie des geschriebenen Wortes eine besondere Kraft hat, Brücken zu bauen und Beziehungen zu stärken. In einer Zeit, in der digitale Kommunikation dominierend ist, erinnert uns das Projekt daran, dass ein handgeschriebener Brief nicht nur ein Stück Papier ist, sondern auch ein Ausdruck von Wertschätzung und persönlicher Verbindung ist.

Zudem erfuhren die Schülerinnen und Schüler eine Bedeutung von Unterschiedlichkeit und Vielfalt. Es regt dazu an, diese Form der Kommunikation wieder zu schätzen und zu nutzen, um Beziehungen zu pflegen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Seitens der Lehrkräfte ist jeder neu entstandene Kontakt ein Erfolg. Wir würden uns darüber freuen, wenn in weiteren Schulen durch derartige Projekte Inklusion gelebt wird. 

 Die Studierenden des Projekts Briefeule