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Presseberichte

Aktion im Rahmen ``Schule der Zukunft``

Was ist ``Plogging``?

Im Rahmen des Netzwerks ,,Schule der Zukunft im Kreis Borken’‘, trafen sich am Freitag, den 05.11.2021 die Schüler*innen der 12b des Bildungsgangs Allgemeine Hochschulreife mit dem Schwerpunkt Gesundheit am Berufskolleg Lise Meitner zum Ploggen.

Plogging ist ein Kofferwort, gebildet aus dem schwedischen Wort ,,plocka‘‘, was aufheben bzw. pflücken bedeutet, und jogging. Erik Ahlström startete im Jahr 2016 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm das erste Mal zu ploggen. Aber was ist Plogging überhaupt?

Beim Plogging geht es darum, dass die Jogger*innen während des Laufens herumliegenden Müll aufsammeln. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation, da man etwas für seinen Körper tut und es gleichzeitig der Umwelt zugutekommt. Beim Ploggen kann jede*r mitmachen, unabhängig von Alter und sportlichen Fähigkeiten. Schätzungsweise 2 Millionen Menschen ploggen täglich in 100 Ländern der Welt und bei Plogging Events nehmen bis zu 3 Millionen Menschen teil.

Im Sportunterricht Bewegung und Umweltschutz miteinander verbunden

Da das Berufskolleg Lise Meitner ein Teil des Netzwerks Schule der Zukunft im Kreis Borken ist, möchte auch die 12b im Rahmen des Sportunterrichts mit ihrem Sportlehrer Bastian Poppen etwas zur Umwelt beitragen. Deshalb haben sie sich entschieden ploggen zu gehen. Die Schüler*innen waren durch und durch begeistert von der Idee Sport und Umweltschutz zu verbinden, da der Bildungsgang, den sie besuchen einen Fokus auf den menschlichen Körper und auch auf die Ökologie legt. Dies war eine Abwechslung zum sonstigen Sportunterricht und gleichzeitig Corona freundlich, da man sich an der frischen Luft befindet und somit die Masken ausnahmsweise abnehmen durfte und den bestimmten vorgegebenen Abstand einhalten konnte. Außerdem bietet Plogging durch das regelmäßige Bücken, Aufheben, Aufrichten und Weiterlaufen ein deutlich abwechslungsreicheres Training als das normale Joggen. Auch die Gemeinschaft und der Zusammenhalt werden durch die gute Tat gestärkt. Ein Schüler gab an, dass das Plogging für ihn nicht wie eine Müllsuche, sondern vielmehr wie eine Schnitzeljagd war. Eine andere Schülerin fühlte sich an Osterbräuche erinnert. Insgesamt wurden in den 60 Minuten knapp 300 Müllteile in den Wäldern um das Berufskolleg Lise-Meitner von der GHR 12b gesammelt.

Abschließend kann gesagt werden, dass das Plogging eine Bereicherung des Sportunterrichtes ist und nicht nur Spaß bringt sondern den Umweltschutz ein Stück nach vorne bringt.

Wer also am nächsten Sonntag noch nichts vor hat, der kann sich und der Umwelt etwas Gutes tun und eine Runde ploggen gehen.

(Jana Groß-Onnebrink, Hanne Lanze, Marie Eßeling, Angelo Awdisho, GHR 12b)