
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Menschen mit Behinderung - einzeln oder in Kleingruppen - in ihrem Entwicklungsstand und in ihrer Lebenssituation zu sehen, ihre Bedürfnisse zu erfassen und angemessen zu handeln. Im Einsatzbereich von heilerziehungspflegerischen Einrichtungen sollen sie die Fachkräfte bei der Betreuung, Versorgung, Pflege und Erziehung der Menschen mit Behinderung unterstützen. Sie sind mithelfende Fachkräfte, die unter Anleitung bei der Betreuung der Menschen mit Behinderung mitwirken und die Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger unterstützen. Anfallende hauswirtschaftliche Tätigkeiten in diesem Bereich können sie selbständig und eigenverantwortlich erledigen. Aufnahmevoraussetzungen Der Besuch der zweijährigen Berufsfachschule setzt keine Berufsausbildung oder berufliche Tätigkeit voraus. Aufgenommen wird, wer mindestens den Hauptschulabschluss erworben hat. Art und Dauer der Ausbildung Der Bildungsgang dauert zwei Jahre. Die Stundentafel gliedert sich wie folgt: Berufsbezogener Lernbereich: Berufsübergreifender Lernbereich: Differenzierungsbereich: Die Ausbildung findet nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch an außerschulischen Lernorten statt. Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen innerhalb der zwei Jahre bereiten auf mögliche spätere Tätigkeitsfelder vor. Praktikumsfelder erstrecken sich auf die Behindertenhilfe in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung. Praktika Die Ausbildung findet nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch an außerschulischen Lernorten statt. Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen innerhalb der zwei Jahre bereiten auf mögliche spätere Tätigkeitsfelder vor. Praktikumsfelder erstrecken sich auf die Behindertenhilfe in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung. Abschluss Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen, die zur Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Heilerziehungshelferin/Staatlich geprüfter Heilerziehungshelfer berechtigt. Mit der Ausbildung kann gleichzeitig - mit entsprechenden schulischen Leistungen - ein dem Sekundarabschluss I gleichwertigen Abschluss (Hauptschulabschluss nach Klasse 10) oder die Fachoberschulreife erworben werden. Staatlich geprüfte Heilerziehungshelferin/Staatlich geprüfter Aufwändungen Schulgeld wird nicht erhoben. Mit folgenden Ausgaben muss gerechnet werden: Fahrtkosten Die Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel für die Fahrt zur Schule und zur Praxisstelle übernimmt der Schulträger, wenn der Schulweg mindestens 5 km beträgt. Der Schüler/die Schülerin tritt in Vorleistung. Förderung Es besteht die Möglichkeit, BAFöG zu beantragen. Auskunft erteilt das Amt für Ausbildungsförderung beim Kreis Borken, Telefon: 02861-820. Anträge sind bei den Sozialämtern der örtlichen Stadt- und Gemeindeverwaltungen erhältlich. Erworbene Berechtigungen Die Doppelqualifikation ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen Anmeldung Anmeldeformulare und Informationen über diese und andere Schulformen erhalten Sie im Büro unserer Schule. Für weitere Auskünfte und eine ausführliche Beratung stehen Ihnen Schulleiterin OStD’ Michaele Grote und Abteilungsleiterin StD’ Barbara Bürger zur Verfügung.
Theorie der Heilerziehung, Gesundheitsförderung/Pflege, (Psychiatrie, Biologie), Berufs- und Rechtskunde, Fachpraxis Heilerziehung, Fachpraxis Gesundheitsförderung/Pflege,
Mathematik, Englisch
Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/ Gesundheitslehre, Politik/Gesellschaftslehre
Angebote nach Neigungen der Schülerinnen und Schüler und den Möglichkeiten der Schule (z.B. Arbeitsgemeinschaften: Theater, Gitarre, Kunst etc.)
Heilerziehungshelfer und Erwerb der Fachoberschulreife.
u. a. den Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege, den Besuch der Klasse 12B der Fachoberschule zum Erwerb der Fachhochschulreife und den Zugang zu Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung
voraussetzen.
Im Rahmen des Politikunterrichts haben die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Heilerziehungshilfe unter der Leitung Ihres Lehrers Friedhelm Böckermann eine Ausstellung zum Thema Umweltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe erstellt.
In anschaulicher Weise haben die Schülerinnen und Schüler Themen wie Müllsortieren und Müllvermeiden, Energiesparen mit Haushaltsgeräten und Lampen, optimaler Umgang mit Wasser, umweltgerechtes Einkaufen und Natur- und Tierschutz präsentiert.
(16.12.2009)